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Berichte
impressum | münchen, 22.10.2017

Bericht vom München Marathon am 08.10.2006

Bericht vom 27.11.2006

Auch dieses Jahr fand Anfang Oktober wieder der Marathon in München statt. Dieses Mal hatten sich aber mehrere Änderungen zu den Vorjahren ergeben. Zum einen war es nicht mehr der Medien Marathon und damit wurde auch die Zählung geändert. Nach dem 6. Medien-Marathon im Vorjahr folgte nun der 21. München Marathon in diesem Jahr. Zusätzlich wurde dieses Jahr erstmals und nun drei Jahre in Folge die Deutsche Marathonmeisterschaft in München ausgetragen. Entsprechend wechselte auch der Hauptsponsor und das Rahmenprogramm. Während die große Masse der Läuferinnen und Läufer die Marathondistanz unter die Füße nahm liefen andere im Olympiapark einen 10 Km-Lauf.
Und wie schon in den Vorjahren war das Wetter den Läufern wieder gnädig. Es war nicht zu warm nicht zu windig und auch noch trocken.
Der Start erfolgte in zwei Blöcken. Um 9:55 Uhr waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft dran und wurden auf die Strecke geschickt. Nach diesen 1100 ‚Topläufern’ starteten mit einem Abstand von 5 Minuten der Rest der Läuferschar, wobei man der Gerechtigkeit halber dazu sagen muss, dass sich in diesem Starterfeld viele Läufer befanden, die sehr gut trainiert und entsprechend schnell waren, sich aber nicht für die Meisterschaft angemeldet hatten.
Die Strecke war dieses Jahr wieder unverändert zu den Vorjahren, man lief also erst die ‚Münchner sightseeing-tour’ durch Schwabing und die Innenstadt dann ging es wieder auf die weniger von zuschauern gesäumte Strecke im Münchner Osten und durch den Englischen Garten bis es wieder durch Schwabing zum Olympiastadion ging. Diese Strecke soll nächstes Jahr geändert werden. Dann soll die Strecke im Uhrzeigersinn durchlaufen werden und auch der Englische Garten, in dem bisher die wenigsten Zuschauer waren soll nicht mehr durchlaufen werden. Viele Läufer wird dies freuen. Lassen wir uns also von der neuen Streckenführung überraschen.
Was aber auf jeden Fall bleibt, und auch bleiben muss, ist das ‚Gänsehautfeeling’ beim Durchlaufen des Marathontors in den Innenraum des Stadions kurz vor dem Ziel.
Da dieses Jahr zeitgleich zu dem München Marathon auch der Köln Marathon stattfand, bei dem auch Preisgelder gezahlt werden, wurden nicht Deutschlands schnellste Marathonläufer deutsche Meister, was natürlich nicht die hervorragende Leistungen der neuen Deutschen Meistern schmälern soll. Dies soll sich aber im nächsten Jahr durch Zahlung von Preisgeldern und einer neuen Nominierungsregel beim DLV ändern.
Der FSC war dieses Jahr mit einer ‚Rekord-Teilnehmerzahl’ von 12 Läuferinnen und Läufern vertreten, wovon einige nicht der ‚Läuferfraktion’ angehört haben. Aber vielleicht haben diese ja nach dem Lauf den Spaß an der Langstrecke gefunden und wir Läufer können sie auch mal bei unserem Training begrüssen.
Von FSC nahm Traudl Maran mit ihrem persönlichen Pacemaker Lothar Geisler sowie Jürgen Schoch an der Deutschen Meisterschaft teil. Traudl wurde mit einer Zielzeit von 3:14:16 zweite Frau in der Altersklasse W55 und damit 51ste Frau gesamt. Jürgen kam nach 2:49:14 ins Ziel (nach eigener Aussage die beste Zeit seit 10 Jahren) und wurde damit 32ster in der Altersklasse M40 und 153ster gesamt.
Sabine Maier verbesserte Ihre Bestleistung auf 3:53:39 (64ste in der W45) und René Möller seine auf 3:12:04 (88ster in der MHK). Karl Kleinhans wurde 119ter in der M45 (3:12:09), Ludwig Wildemann 33ster in der M55 (3:19:06), Christian Bachmann 256ster in der M45 (3:27:03), Christian Schröter 149ster in der MHK (3:27:55), Anton Mair 354ster in der M45 (3:34:40), Eugen Kanzi 200ster in der M50 (3:40:03), und Thomas Stopf als 1398ster in der M40 (5:20:26).

Adrian Scholl