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Berichte
impressum | münchen, 25.6.2017

Gefühlte 35 C in Salzburg

Bericht vom 09.05.2008

Ein Bericht zum Salzburg-Marathon 2008

Der Salzburg Marathon ist ein sehr schöner, gut organisierter Marathon mit einer traumhaften Kulisse. Dies war mir schon vom HM 2006 bekannt, demzufolge freute ich mich auf eine perfekte Veranstaltung.
Die Startnummernausgabe am Vortag lief zügig und völlig Problemlos ab.
Am Veranstaltungstag kann man vergünstig in der großen Altstadtgarage parken, von wo aus der Residenzplatz schnell zu Fuß erreicht werden kann.
Die Sanitären Anlagen im Parkhaus und im Startbereich sind sehr sauber und durch die vielen zusätzlichen mobilen Toilettenhäuschen auch für die Größe der Veranstaltung ausreichend. Man musste kaum, wie bei vielen anderen Veranstaltungen warten.
Die Strecke kann man kurz als traumhaft schön bezeichnen. Gestartet wird in der traumhaften Innenstadt von Salzburg, von da aus geht es aus der Stadt in Richtung Hellbrunn, wo man über einen roten Teppich durch den Schlosspark zum Schloss läuft. Dann geht es über einen befestigten Feldweg zu einem kleinen Wald und dann zurück nach Salzburg. Dort geht’s vorbei am Schloss Leopoldskron, 2 Mal über die Salzach durch die Gassen von Salzburg zurück zum Residenzplatz. Angefeuert vom tollen Publikum startet man dort in die 2. Runde. Der Untergrund ist teilweise ein wenig uneben, aber größten Teils läuft man auf Asphalt. 2 kleine Steigungen erschweren ein wenig die Strecke, aber machen sie trotzdem noch nicht zu einer wirklich schwierigen Strecke.
Heißes Wetter liegt mir nicht so richtig beim Laufen, daher machte mir dieser sehr heiße Frühlingstag sehr zu schaffen und brachte mit relativ unregelmäßigen Zwischenzeiten meinen Zeitplan ins Schwanken. Die erste Runde war noch relativ annehmbar, aber in der zweiten Runde wurde es sehr sehr heiß.
Ca alle 5 km kam eine Verpflegungsstelle, es wurde Wasser, Powerade und zum Teil Kleinigkeiten zum Essen angeboten. Aufgrund der Hitze wünschte sich manch ein Läufer noch eine kleine Wasserstelle zwischen den regulären Verpflegungsstellen, aber dies lässt sich ja schlecht vorhersehen. Einziger Kritikpunkt waren die von mir verhassten Plastikbecher (sie lassen sich nicht knicken und somit kann man schlecht beim Laufen trinken), die es vereinzelt gab.
Im Großen und Ganzen war es wieder Mal eine gelungene Veranstaltung, die man nur empfehlen kann. Mit meiner Platzierung bin ich mehr als zufrieden und meine Endzeit ist in Anbetracht auf die schwierigen Witterungsbedingungen auch O.K. Ein wenig geärgert hat mich, bei meinem ersten Altersklassensieg, dass es keine Altersklassenehrungen gab. Aber diese gibt es ja leider bei den wenigsten Veranstaltungen.

Renè Möller